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Das 95. Stiftungsfest

Freitag:

Das Stiftungsfestwochenende begann wie üblich bereits am frühen Nachmittag. Bereits zur frühen Stunden waren viele Bundesbrüder und schon einige Alte Herren auf der Bude vertreten und genossen das ein oder andere Bier unter Kaiserwetter auf der Terrasse. Hierfür hat der Budenwart eigens eine Theke aufgestellt und bot mehrere Sitzmöglichkeiten. Für einige von uns, diejenigen die erst jetzt wieder „nach Hause“ gekommen waren, war dies wieder das erste Bier – und lasst mich euch eins verraten: So gut hat selten ein Bier geschmeckt, vor allem in Kombination mit köstlichstem Gegrilltem! So vergingen die Stunden fröhlich weiter bis die Uhr auf einmal sechs Uhr schlug…

 

Samstag:

Der große Tag war endlich angebrochen, auch wenn für manche erst später. Der Tag an dem wir unser 95. Stiftungsfest feiern. Nach einem ergiebigen Mittagessen im Greif mit dem anschließenden obligatorischen Cumulativconvent.

Wer es bis hierhin geschafft hat, keine alkoholischen Getränke zu sich zu nehmen, griff spätestens beim feierlichen Kommers zum Glas. Mit der üblichen kurzen Verspätung marschierten die Chargierten der Verbindungen ein, darunter: Die Liupina Leoben, die Rupertina aus Bruck, der aktuelle Vorortspräsident, die MKV Verbindung Lützow Leoben und in Summe acht Chargierte der Glückauf! Sogar einige Mädels, welche wir auf der Couleurfahrt in Innsbruck kennen gelernt hatten, waren sogar anwesend.

Der Hohe Senior leitete den Kommers mit Bravour und selbst die hervorragende Festrede unseres Alten Herren Zorro sucht Seinesgleichen!

Im Anschluss ging es dann wieder zurück auf die Bude, wo vom Budenwart bereits alles vorbereitet wurde: eine zweite Bar auf der Terrasse, Lagerfeuer, Musik von der Bar und alles weitere, was das couleurstudentische Herz begehrt.

Nach mehr als acht Fässern Bier, dem einen oder anderen Glas Hochprozentiges und den ersten Sonnenstrahlen und der Früh, begab sich auch die letzte wackere Bierseele nach Hause.

 

Sonntag:

Schon in den frühen Morgenstunden war reges Treiben auf der Bude: Der Abräumdienst wurde kurzerhand nach hinten verschoben, um Platz zu machen, um eine Ex-Kneipe zu schlagen. Lustig fröhlich verging so die weitere Zeit bis Mittag, selbstverständlich mit dem einen oder anderen Bier. Am Nachmittag trudelten auch einige Alte Herren ein, um sich gebührend zu verabschieden.

Einige von der Aktivitas beschlossen weiter auf der Bude zu bleiben und dem hohen Budenwart beim Abbau zu helfen und andere setzten ihr Tun auf Hauptplatz fort.

 

 

Um das Wochenende in kurzen Worten zusammenzufassen,unglaublich spannend, ereignisreich und vor allem war es eine Freude, hier dabei gewesen sein zu dürfen!

Couleurfahrt nach Innsbruck

Am 4. Wochenende des Monats begaben sich 16 wackere Bundesbruder auf in die Weiten unseres geliebten Tirols. Übers große Deutsche Eck ging es ohne größere Verzögerungen zügig bis nach Innsbruck.
Nach der Ankunft zogen die Bundesbrüder sich um, holten sich geschwind etwas zu essen und dann ging es schon ab auf die Bude der K.Ö.H.V. Leopoldina Innsbruck. Der Erste Eindruck unserer Bundesbrüder? Sie waren absolut sprachlos von der Bar, die schiere Größe sowie die erstklassigen Lautsprecher überzeugte ein jeden!

Für Überraschungspotential sorgte nicht nur die Anwesenheit der A.V. Claudiana aus Innsbruck als auch das Absingen unsere geliebten Tarnowitzers Fahrtenliedes.

Ende des Kneipabends war aber noch lange nicht in Sicht nach dem Offizium (Inoffizium gab es nämlich keines!): Erst in den frühen Morgenstunden fanden die Bundesbrüder den Weg in Richtung Unterkunft.

 

Am darauffolgenden Tag stand eine Besichtigung des Tirol Panoramas mit anschließendem Spaziergang rund um den Bergisel am Programm. Mittagessen gab es dann in der Innenstadt mit obligatorischer Zusammenfassung der Erlebnisse vom Vorabend: Offensichtlich fanden einige Bundesbrüder den Weg auf die Austria Innsbruck – mit leider weniger erfreulichen Begebenheiten. Man klagte besonders über deren viel zu „steile“ Ansichten, Emotionslosigkeit sowie über ein ungerechtfertigtes Entwenden eines Deckels.

Zu Abend gab es noch immer Freibier auf der Bude der Leopoldina und ich kann nur erzählen, dass dieses Angebot auch kräftig genutzt wurde! Zur späteren Stunde trennten sich die Wege wieder: Einige interessierten sich für das Innsbrucker Nachtleben und konnten auch neue Bekanntschaften schließen, andere gaben der Austria Innsbruck eine neue Chance – mit mehr oder weniger demselben Ausgang wie am Tag zuvor.

 

Munter und voller Elan ging es am Sonntagvormittag in die Kirche zur Messe. Trotz der Zeitumstellung schaffte es jeder pünktlich zu erscheinen. Nach einer kleinen Mahlzeit in der Innenstadt, wurden die Zimmer geräumt und es sich auf dem Weg in unser Leoben gemacht. Auf dem Heimweg machten die Bundesbrüder noch einen kurzen Stopp im bayrischen Neukirchen bei unserem Budenwart. Nach einer wohltuenden Stärkung und einer großzügigen Anzahl an weiteren Bieren ging es weiter. Erst um späten Abend traf das letzte Auto mit Bundesbrüdern in Leoben zu einem weiteren Bier auf unserer Bude ein.

 

 

Wir hatten eine echt tolle Zeit in Innsbruck, viele neue Leute kennen gelernt und neue Freunde getroffen – sollte auf jeden Fall wiederholt werden!

Kreuzkneipe mit der K.Ö.H.V Alpenland

Die erste Kreuzkneipe  dieses Semesters fand mit der K.Ö.H.V Alpenland Wien statt. Es war nicht nur eine Kneipe, die direkt nach mehreren Kenntnisnachweisen, Einstiegstests oder Prüfungen Einzug fand, sondern es war auch die Kneipe, an der endlich die heißersehnten Zipfe aus Prag getauscht wurden.

Zur Freude aller, spendierte unser mittlerweile „Alter“ Herr Stecher, im Zuge seines 29igsten Geburtstags, sondern auch die Alpenland ein ganzes Fass Bier. Wie es sich für unsere österreichweit bekannten Kneipen gehört, wurden fleißig und mit viel Herzblut die auserkorensten Lieder Leobens gesungen. Einem Chargierten gefielen diese Lieder sogar so gut, dass er sogar für einen kurzen Moment seinen Schläger außer Acht lies – welchen er natürlich auch wieder auslösen durfte: Mit einem Pilotentest!

 

Bis in die frühen Morgenstunden feierten unsere Bundesbrüder munter weiter, versorgt durch Bier und Köstlichkeiten vom Grill, kreiert von unserem Budenwart. Abgesehen von den Wenigen, die es bis nach Hause schafften, verbrachten der Großteil – egal ob Fuchs, Bursch oder Alter Herr, die Nacht auf der uns allen bekannten, wunderschönen, Budencouch!

Glückauftage

Noch bevor das Semester überhaupt begonnen hat, gab es noch eine großartige Veranstaltung unserer Verbindung: Die Glückauf-Tage vom 17. bis 19. Februar im heimischen Salzstiegl. Trotz der wetterbedingten schwierigen Anreise am Freitag, inklusive anlegen von Schneeketten und waghalsigen Rückwärtsfahrten die steile Klamm hoch, und etwas geringen Teilnehmerzahl von rund 16 Personen, inklusive Philistersenior und zahlreichen Alten Herren, hatte wird dennoch eine tolle Zeit. Angefangen von einem gemütlichen ersten Abend, über köstliches Essen zu Mittag, Buffet am Abend gab es noch andere Highlights: Perfekte Wetterbedingungen, sowie erstklassigen Tiefschnee auf der 40ha (!) großen Piste. Des Weiteren gab es noch die Möglichkeit einen Rodel auszuleihen und per Shuttle innerhalb weniger Minuten den Gipfel zu erklimmen und die mehr als 400 Höhenmeter tiefe Abfahrt zu genießen, sogar mit Flutlicht.

Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle jene alten Herren, die uns mit dem dringendst benötigten Bier versorgt haben. Mit einem Glas des edlen Gerstensaftes lässt es sich sehr viel leichter über etwaige Verletzungen von waghalsigen Rodelfahrten hinwegsehen!

Am Samstag widmeten wir uns lebhaften Diskussionen über die Zukunft unserer Verbindung und weitere Angelegenheiten, die uns als Verbindung betreffen. Obwohl zur späten Stunde wahrscheinlich keiner mehr fahrtauglich war, gab es hinterher noch einige lustige Rodelpartien, aber dafür waren wir mit der gewissen Menge Zielwasser beim Kegeln auf der hauseigenen Kegelbahn umso erfolgreicher.

 

Sonntag zu Mittag war es wieder soweit: Unsere Zeit im Salzstiegl war vorüber und ein jeder musste wieder die Heimreise antreten, denn der Ernst des Lebens begann für uns Leobener Studenten bereits schon am nächsten Tag. 

Ledersprung 2016

 

Im Jahr 2016 durfte unserer KÖStV Glückauf Leoben als Ausrichter des traditionellen akademischen Ledersprungs der Montanuniversität Leoben fungieren. Dabei sah sich die Verbindung mit neuen Herausforderungen konfrontiert: Der bisherige Veranstaltungsort, die Oberlandhalle, war aufgrund der Abbrucharbeiten nicht mehr verfügbar. So musste Ersatz gefunden werden um einen der größten couleurstudentischen Kommerse Europas abzuhalten. Als neuer Gastgeber wurde die Sporthalle Donawitz auserkoren und in drei tägigen Vorbereitungen auf ihre neue Aufgabe von den Monatnuni-Stundenten umgebaut.

Am Freitag, 25. November 2016, sollte dann ein historischer Tag werden: Es änderten sich nicht nur die Räumlichkeiten des Ledersprungs, sondern auch einige andere Umstände. Erstmalig durften auch die zwei hiesigen Damenverbindungen ihre eigenen Springerkontinente zum akademischen Ledersprung entsenden. So sprangen über 280 Erstsemestrige über das Arschleder in den Bergmannstand.

Wir hoffen, dass sich mit dieser gelungenen Feier unsere Studienanfänger herzlich willkommen fühlen in ihrem neuen Lebensmittelpunkt und wir wünschen ihnen ein erfolgreiches Studium.

Ein froh Glück Auf!

Krambambulikneipe

Ein Fixpunkt und Highlight im Wintersemester ist jedes Jahr die Krambabulikneipe. Die Nachfrage nach Sitzplätzen auf der Glückauf Krambabulikneipe war wiedereinmal sehr hoch. So konnte der Conventsraum bis auf den letzten Platz gefüllt werden. Es waren Gäste der Kristall, Lipunia, sowie der ein oder andere Alte Herr anwesend. Für die großzügigen Spenden zur Finanzierung des Krambabuli möchten wir uns an dieser Stelle recht herzlich bei AH Stecher, AH Ali Baba und dem ChC des Sommersemesters bedanken. Mit vereinten Kräften war es Bbr. Nusskipferl, Bbr. Michelin und Bbr. Flauschi möglich einen ausgezeichneten Krambabuli zu zaubern, welcher allen anwesenden sichtlich gemundet hat. Nach der feurigen Zeremonie waren die Kehlen der Gäste ja auch dementsprechend trocken. Die Reime des Magister und Bakkalaureus hatten es in sich und konnten die Stimmung im Conventsraum noch weiter aufhellen. Erfreulich war außerdem die Reception unseres neuen Bundesbruders Undertaker. Auf einer Krambabulikneipe mit einer Burschungsrede vom AH Ali Baba in die Verbindung aufgenommen zu werden, ist etwas besonderes und wird dem Fuchsen deshalb auch sicher lange in Erinnerung bleiben. Nach dem Officium wurde weiter fleißig bis in die späten Stunden gefeiert und getrunken. 

 

Glückauf am Tag des Ehrenamtes

Zum ersten Mal organisierte die ÖH Leoben den „Tag des Ehrenamtes“, um zu zeigen dass soziales Engagement neben dem Studium sehr wohl möglich ist. Alle Vereine auf und um die Montanuni wurden am 12. Oktober 2016 eingeladen sich mit einem Stand im neuen Unitrakt zu präsentieren.

Trotz einiger Konkurrenz durch andere Vereine konnte unsere Glückauf die Aufmerksamkeit durch gratis Buden-Toasts sehr schnell auf sich lenken und wurde durch die zahlreich anwesenden Burschen und den ein oder anderen Fuchs bestens vertreten. Das Verbindungsleben und alles rund um die Glückauf wurde für Interessierte sehr ansprechend aufbereitet und wurde von den Besuchern sehr positiv aufgenommen. Der Tag des Ehrenamtes war eine gute Möglichkeit für die Glückauf einem breiten Publikum, aber vor allem den Schwammerln, unsere Werte näher zu bringen. 

 

Wintersemesterstart


Den Beginn des Ledersprungsemesters der Glückauf markierte die alljährliche Schwammerlgrillerei auf unserer Bude. Über zweihundert Neuankömmlinge wurden direkt vor ihren Heimen von uns mit Gösser Bier in Empfang genommen und folgten unserer Einladung sehr gerne. Die Stimmung war trotz eher mittelmäßigen Wetters ausgelassen und es konnte auf der Terrasse gegrillt und gefeiert werden. So mancher Bundesbruder fühlte sich durch die spezielle Atmosphäre zum Semesteranfang, auch an seine Anfangszeit und seine ersten Stunden auf der Bude erinnert. Die Rede des Rektors wurde mit Spannung erwartet und war auch heuer wieder ein Highlight. Gemeinsam mit seiner Magnifizenz wurde auf das kommende Semester angestoßen, welches ja gerade für uns als ledersprungausrichtende Verbindung ein sehr spannendes, aber sicher auch forderndes wird.

 

Bierauszug 2016

Ein intensives Semester neigt sich dem Ende zu und dies wird in Leoben nach alter bergmännischer Tradition mit dem Bierauszug gefeiert. Dieses Jahr hatte unsere Glückauf die große Ehre dieses Event auszurichten. 

Um 17:30 war Treffpunkt vor der Uni, wo eine halbe Stunde später ein fast 1000 Leute umfassender Zug Richtung Hauptplatz mit Zwischenstopp beim Kirchplatz loszog. Anschließend ging man weiter auf die Maßenburg wo ein festlicher Kommers geschlagen wurde. Die Stimmung war hervorragend und die Bierversorgung kam auch nicht zu kurz. 

Bändertauschkommers mit Norica und Norica Nova

Samstag der 11.Juni des Jahres 2016 sollte für unsere Glückauf ein Historischer werden! In unserer Geschichte pflegten wir stehts das Brauchtum, im Vergleich zu vielen anderen Korporationen, auf Freundschaftsverbindungen, abgesehen natürlich von unserer Tochterverbindung der K.Ö.St.V. Kristall, zu verzichten. Dies änderte sich jedoch vergangen Samstag, als wir mit e.s.v. Norica Wien und e.v. Norica Nova Wien ein Freundschaftsband tauschten.